Gründungszuschuss für den Start in die Selbständigkeit

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©panthermedia.net Sven Hoppe

Wer als Arbeitsloser einen Start in die Selbständigkeit wagen will, kann bei der Bundesagentur für Arbeit einen Gründungszuschuss beantragen. Dieser Gründungszuschuss dient dafür, den Übergang in die Selbständigkeit zu erleichtern. Die Bedingungen dafür haben sich seit dem 28.12.2011 verändert. Etwa muss der verbleibende Anspruch auf Arbeitslosengeld jetzt noch mindestens 150 Tage betragen. Es muss eine hohe Motivation vorhanden sein. Damit sind die Zeiten der “Ich-AG”, in denen leicht einem Antrag zugestimmt wurde, vorbei. Mit einem schlüssigen Konzept kann jedoch jeder den Gründungszuschuss erhalten.

Eine hohe Motivation, als Selbständiger tätig zu sein, muss immer mit anderen Voraussetzungen gekoppelt sein, um dann später auch tatsächlich erfolgreich arbeiten zu können. Neben einem gut durchdachten Gründungskonzept muss der Lebenslauf passende Qualifikationen aufweisen. Eine Erfolgsprognose in finanzieller Hinsicht für die nächsten drei Jahre muss erstellt werden. Mit allen diesen Unterlagen kann ein Gründungszuschuss bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden.

Gründungszuschuss nicht für jedermann

Es gibt derzeit keine rechtliche Grundlage dafür, dass der Beantragung eines Gründungszuschusses in jedem Fall zugestimmt werden muss. Es müssen Voraussetzungen vorliegen, dass das geplante Unternehmen wirklich erfolgreich auf den Weg gebracht werden kann. Seit Ende 2011 sind die Bedingungen verschärft worden, den Gründungszuschuss zu erhalten. Damit ist mit Einsparungen in diesem Bereich zu rechnen. Wer mit einer herausragenden Gründungsidee auf den Markt will, wird sich jedoch davon nicht abschrecken lassen und mit oder ohne  Gründungszuschuss den Start in die Selbtändigkeit wagen.

Weitere Hilfen zur Selbständigkeit

Ein Startgeld, gefördert durch die KfW-Mittelstandsbank kann den Start in die Selbständigkeit ebenfalls erleichtern. Wichtig ist es, zu einem frühen Zeitpunkt das Geschäft auf eine professionelle Basis zu stellen. Freiberufler müssen ihr Geschäft beim Finanzamt, Gewerbetreibende beim Gewerbeamt anmelden. Professionelle Software wie z. B. ein Rechnungsprogramm hilft bei den täglichen Büroarbeiten enorm. Weiterbildungen in den Fach- und allgemeinen Wirtschaftsbereichen geben Sicherheit. Der Austausch im Netzwerk mit Kollegen ist förderlich und macht zudem noch Spaß. So kann der Start in die Selbständigkeit gelingen.

 

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